Im Store-Register finden Sie alle Geschäfte, die auf unsere Umfrage geantwortet haben und die glaubwürdig entweder fair produzierte und/oder ökologisch nachhaltige Mode anbieten. Entweder verleihen vertrauenswürdige Siegel oder die Mitgliedschaft in einer guten Multistakeholder-Initiative die Glaubwürdigkeit, oder die Unternehmen kontrollieren überzeugend selber die Produktionsbedingungen. Auch wenn wir alle Geschäfte sorgfältig recherchiert haben, so können wir dennoch nicht garantieren, dass auch in Zukunft alle Angaben stimmen werden.

Stand 2016

DAS REGISTER IST NACH HIMMELSRICHTUNG UND STADTTEILEN SORTIERT.
FERNER WERDEN DIE GESCHÄFTE FOLGENDEN KATEGORIEN ZUGEORDNET:


führen nur ökologisch nachhaltig und/oder fair produzierte Kleidung. Nach unserer Definition mind. 90 % fair und mehr als 50 % ökologisch oder mind. 90 % ökologisch und mehr als 50 % fair produzierte Waren.

bieten nachhaltige Labels zu einem unterschiedlich hohen Anteil neben konventionell produzierten oder in den EU15-Ländern produzierten Waren.

führen hauptsächlich konventionell produzierte Waren. Ihr Anteil öko-fairer Labels oder in der EU15 produzierter Waren liegt bei unter 25 %. Hier muss sehr gezielt nach dem nachhaltigen Angebot gesucht werden.

produzieren ihre Mode oder ihr eigenes Label selbst in Köln oder in Produktionsstätten, wo sie faire Arbeitsbedingungen im Blick halten. Teilweise verwenden sie öko-faire Materialien.

bieten ausgesuchte Vintage- und gebrauchte Kleidung.

bieten unter dieser Kategorie aufgeführte Geschäfte.

Ökologische Produktion

Die Prozentzahlen geben an, wie hoch das Geschäft seinen Anteil an ökologisch nachhaltiger Kleidung im Gesamtsortiment einschätzt. Entweder können die Geschäfte Kleidung mit den entsprechenden Siegeln vorweisen oder sie können glaubhaft belegen, wie es häufig bei kleinen Labeln oder Ateliers vorkommt, dass ihre Lieferanten ökologische Materialien verwenden, und diese teilweise auch nachhaltig weiterverarbeiten.

Kleidung, die entweder für ihre gesamte textile Kette mit dem IVN-Best-Naturtextil-Siegel als ökologisch zertifiziert sind, oder bei denen nur die verwendeten Textilien dieses Siegel tragen.

Kleidung aus recycelten Materialien, z.B. aus Altkleidung, Stoffresten oder aus Polyester, das aus alten PET-Flaschen hergestellt wird.

Kleidung aus tierischen Fasern, die aus kontrolliert biologischer Tierhaltung nach EG-Öko-Verordnung stammen.

Labels, die als Unternehmen für ihre komplett ökologische Produktionskette mit dem Global Organic Textile Standard zertifiziert sind oder die GOTS-zertifzierte Textilien verwenden.

Kleidung aus kontrolliert biologisch angebauter Naturfaser nach dem amerikanischen Organic Content Standard-100.

Kleidung aus Naturfasern, die aus kontrolliert biologischem Anbau nach EG-Öko-Verordnung stammen.

Daunenbekleidung deren Federn nach dem Responsible Down Standard gewonnen wurden.

Faire Produktion

Die Prozentzahlen geben an, wie hoch das Geschäft in seinem Sortiment den Anteil an fair produzierter Ware selber einschätzt. Entweder wird dies mit glaubwürdigen Siegeln oder Standards belegt oder das Geschäft oder Label überprüft selber glaubhaft faire Arbeitsbedingungen ihrer Lieferanten. In den EU15-Ländern produzierte Waren und die von Ateliers werten wir als fair, ohne Gewähr.

Atelier für Maßschneiderei oder kleine Serien, die im eigenen Atelier, in Köln oder Umgebung gefertigt werden. Lokale Produktion nach sozialen Standards hat zudem einen kulturellen Wert.

Kleidung aus Fairtrade-zertifizierter Baumwolle

Modelabels, die Mitglieder der Multistakeholder-Intitiative Fair Wear Foundation sind. Sie verpflichten sich, schrittweise die Arbeitsbedingungen in der Konfektion ihrer Kleidung zu verbessern.

Konfektion in Deutschland oder in EU15-Ländern, in denen strenge EU-Arbeitsschutzregeln gelten. Allerdings fallen leider auch in der EU immer wieder vereinzelt Firmen mit ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen auf.