RUHRGEBIET

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ÖKO-FAIRE MODE IN RUHRGEBIET

Ruhrgebiet, Ruhrpott, Revier, Metropole Ruhr – so viele Namen für eine Region. Für eine unverwechselbare Region „tief im Westen“. Rund 3500 Industriedenkmäler hat das Ruhrgebiet im Angebot – und diese sind zu eindrucksvollen Orten für Freizeit und Kultur geworden. Das alte Klischee der grauen Industriewelt gilt nicht mehr: Das Ruhrgebiet, die größte Metropolregion Europas ist grün. Und das Ruhrgebiet ist modern: Nicht nur in Paris, Mailand oder London gibt es Shopping-Erlebnisse, sondern auch hier. Die AMD Akademie Mode & Design Düsseldorf hat in Kooperation mit Faire Metropole Ruhr und Engagement Global einen grünen Einkaufsführer für Revier-Städte entwickelt. Junge DesignerInnen treffen hier auf kritische KonsumentInnen, engagierte GeschäftsinhaberInnen auf umweltbewusste KundInnen – das Ruhrgebiet ist nachhaltig geworden.

 

Vielfältiges Ruhrgebiet

Wie umfangreich das nachhaltige Angebot ist, zeigte die Umfrage in zwölf ausgewählten Städten. Hier wurden 395 inhabergeführte Modegeschäfte zwischen Dinslaken und Dortmund sowie ca. 200 Modefilialisten gezielt zu ihrem Sortiment befragt: 100 Modegeschäfte führen ökologische und/oder sozial produzierte Bekleidung. 23 Concept-Stores bieten ausschließlich öko-faire Bekleidung an. Vier Weltläden und 44 weitere Geschäfte führen einen Anteil öko-fairer Bekleidung. Befragt wurden Stores in Bochum, Dinslaken, Dortmund, Duisburg, Essen, Hagen, Hamm, Herne, Moers, Mülheim, Oberhausen und Recklinghausen.

 

Ateliers und Second-Hand

Von 22 Ateliers setzen 14 ökologische Materialien oder Upcycling-Ware ein. Sieben weitere Boutiquen führen in Europa (EU-15-Länder) produzierte Ware. In der Region bieten 83 Second-Hand-Läden eine weitere Variante des nachhaltigen Konsums. Zusätzlich verkaufen 13 Modefilialisten in ihren Filialen eine Auswahl meist zertifizierter fairer oder ökologischer Mode.

 

Lokale Hot Spots

Der absolute Hot Spot der öko-fairen Bekleidungsszene im Ruhrgebiet ist das Kreuzviertel in Dortmund. Drei Viertel der dort ansässigen Bekleidungsgeschäfte führen ökologisch bzw. fair produzierte Kleidung oder stellen die Mode im eigenen Atelier her. Aber auch in anderen Szenevierteln wie Essen-Rüttenscheid, der Essener Südstadt und in der Bochumer Innenstadt finden KundInnen ein breites Angebot an ethischer Kleidung in mehreren Stores.

We did it!

Projektleitung BUY GOOD STUFF Ruhrgebiet
Ina Köhler, Elisabeth Hackspiel-Mikosch
(AMD Akademie Mode & Design)
Andreas Hennig, Thomas Klein, Olaf Lenz (Engagement Global)
Jürgen Sokoll, Vera Dwors (Faire Metropole Ruhr/Amt für MöWe der EKvW)
Markus Heißler (Faire Metropole Ruhr/Eine Welt Zentrum Herne)

Redaktionsleitung BUY GOOD STUFF Ruhrgebiet: Ina Köhler
Visuelle Konzeption: Thorsten Lönnecker, Lektorat: René Linke

Redaktion: Emma Engel, Linda Gerolstein, Lara Grobosch, Allegra Isert, Daniva Jovanovic, David Költgen, Ann-Christin Kopitz, Jakob Liese, Felicitas Speis, Lola Tappe

GastautorInnen: Jasmin Assadsolimani, Carolina Abalos, Jil Blank, Caroline Dahl, Merle-Marie Dornbracht, Victoria Fabian, Tatjana Krischik, Anne-Mareike Keßler, Catharina Obernauer, Isabell Schwarzfeller, Marie Wiemer, Eliisa Väisänen, Xiaoying Xu

Befragung Ruhrgebiet Koordination und Auswertung: Tatjana Krischik, Isabell Schwarzfeller

 

Gruppenfoto_Redaktion